21 Hörfilme waren nominiert, 6 von ihnen wurden dank herausragender Audiodeskription (AD) mit einer "ADele" ausgezeichnet: Am 20. Juni 2023 vergab der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in Berlin den 21. Deutschen Hörfilmpreis. Mit der begehrten Trophäe wurde in jeweils sechs verschiedenen Kategorien die Kunst gewürdigt, in knappen Worten zentrale Elemente einer Filmhandlung sowie Gestik, Mimik und Dekor in den Dialogpausen einzusprechen.

Durch den Abend führte Moderator und Filmexperte Steven Gätjen. Die Band "DOTA" sorgte für den musikalischen Rahmen der Gala. Filmschaffende und Audiodeskriptionsteams freuten sich über die Auszeichnung ihrer folgenden Filme:

  • "In einem Land, das es nicht mehr gibt", Regie: Aelrun Goette (Kategorie "Spielfilm - Kino"),
  • "Im Westen nichts Neues", Regie: Edward Berger (Kategorie "Spielfilm - TV/Mediatheken/Streaming"),
  • "Gestern waren wir noch Kinder", Regie: Nina Wolfrum (Kategorie "Serie"),
  • "Die Schlümpfe" Staffel 1, Regie: William Renaud (Kategorie "Kinder- und Jugendfilm"),
  • "Die Werckmeisterschen Harmonien", Regie: Béla Tarr (Kategorie "Filmerbe"),
  • "Racko - Ein Hund für alle Fälle", Regie: Uli Möller (Kategorie "Publikumspreis").

Die Jury zeichnete dieses Jahr keine Hörfilm-Dokumentation aus, da die Qualität der Audiodeskription in diesem Genre nicht an die der Vorjahre heranreichen konnte. Sie appelliert jedoch daran, die Qualität der AD-Produktionen bei dem stetig wachsenden Hörfilmangebot nicht zu vernachlässigen.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung sowie Infos sowohl zu allen eingereichten als auch den ausgezeichneten Hörfilmen gibt es auf www.deutscher-hoerfilmpreis.de

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