Von Ursula Weber (2. Vorsitzende des DVBS)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,
im Namen des DVBS begrüße ich Sie ganz herzlich zu unserer Fachtagung "Moderne Arbeitsassistenz".
Moderne Arbeitsassistenz - warum "modern"?
Die digitale Transformation verändert nicht nur die Anforderungen an die Beschäftigten, sondern auch die Anforderungen an die Assistenzkräfte. Das möchte ich Ihnen an meinem eigenen Beispiel aufzeigen.
Während meines Studiums beschäftigte ich eine sogenannte Vorlesekraft, um mir Skripte und andere Studienmaterialien vorlesen und auf Band aufsprechen zu lassen oder Bildbeschreibungen von Schaltplänen zu erhalten. Zu dieser Zeit noch eigenfinanziert.
Als Mitarbeiterin in einem Software-Haus nutzte ich das Arbeitgebermodell und stellte einen Arbeitsassistenten selbst ein. Zu seinen Aufgaben gehörten jetzt schon die Unterstützung bei der visuellen Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen oder bei der Bedienung von Software mit Barrieren.
Heute stellt mir mein Arbeitgeber, eine Behörde, eine Arbeitsassistentin. Die nicht oder schwer bedienbaren Fachanwendungen sind mir geblieben, Assistenzleistungen im Homeoffice und damit über Distanz mit und ohne Software-Tools sind hinzugekommen.
Mit den Veränderungen in den Arbeitsabläufen sind die Anforderungen an alle Beschäftigten gestiegen und damit auch an die Arbeitsassistentinnen und Arbeitsassistenten. Und genau darum soll es auf unserer Tagung gehen.
Ich wünsche uns einen intensiven Austausch, fruchtbare Gespräche und einen angenehmen Verlauf.
Herzlichen Dank!