Agiles Arbeiten bringt für blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer*innen besondere Anforderungen mit sich. Denn zum einen wird bei agilem Arbeiten stark auf visuelle Darstellungen und Werkzeuge gesetzt. Zum anderen werden Beschäftigte durch agiles Arbeiten zunehmend zu "Solution-Workers", die ein Ziel selbst- und teamverantwortlich verfolgen müssen. Damit steigt der Leistungs- und Erfolgsdruck.

Wie können Menschen mit Seheinschränkung dennoch mithalten? Welche Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, wie hat sich auch die Aus- und Weiterbildungssituation verändert? "Schlüsselkompetenzen sind von überragender Bedeutung", stellt Otfrid Altfeld fest. Er leitet das Zentrum für berufliche Bildung und das Ressort focus arbeit - Zentrum für Ausbildung, Umschulung und Arbeitsmarktintegration - der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg. Das Projekt agnes@work hat ihn nach seinen Erfahrungen zum Thema agiles Arbeiten befragt und das lesenswerte Interview auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://www.agnes-at-work.de/wissen/hintergrund/interview-agile-arbeit/

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