Inklusion

Liebe Vereinsmitglieder und am Thema "Inklusion" Interessierte bzw. davon Betroffene, das Thema "Inklusion" wird seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch die Bundesrepublik Deutschland im März 2009 kontrovers diskutiert. Inzwischen gibt es eine kaum überschaubare Zahl von Publikationen, die sich mit mannigfaltigen Aspekten der Inklusion befassen. Der Arbeitskreis "Inklusion" des DVBS will deshalb kein weiteres unter vielen Positionspapieren erstellen, zumal es auch in unserem Verein unterschiedliche Ansichten und nicht zuletzt viel Diskussionsbedarf zu diesem Thema gibt. Uns geht es darum, ein Serviceangebot zu machen, das informieren und zur Diskussion anregen soll. Wir konzentrieren uns derzeit auf die schulische Inklusion.

Mit Ihrer / Eurer Hilfe soll diese Seite nach und nach ausgebaut werden.
Ihr / Euer Werner Wörder

Noch ein Hinweis: Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die zur Verfügung gestellten PDF-Dokumente zum größten Teil noch nicht barrierefrei sind. Dies soll in der nächsten Zeit Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Ansprechpartner

Adressen und Einrichtungen, Bildungszentren, Verbänden u.Ä. siehe

Gesetzliche Grundlagen

Literatur / Materialien

Zur Diskussion um die UN-BRK im Jahre 2010:

Aus den Bundesländern

Baden-Württemberg

Hessen

Johannes Batton hat die Entwicklung der schulischen Inklusion in Hessen in mehreren Artikeln kritisch begleitet, die im Online-Magazin Auswege nachgelesen und dort heruntergeladen werden können.
Hier der Link: http://www.magazin-auswege.de/tag/Batton

Mitglieder des AK Inklusion

Porträt Werner Wörder

Mein Name ist Werner Wörder. Durch meine Arbeit an einem Regelgymnasium bin ich als inkludierter Lehrer und als Ansprechpartner für die Inklusion von schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern gleich doppelt mit dem Thema aufs engste verbunden. Mein Einsatz für Integration schon als Schüler hat mich letztlich in die inklusive Schulwirklichkeit des Jahres 2018 geworfen - mit allem, was dazugehört.

Christine Beutelhoff, Oberstudienrätin i.R. Sie hat trotz ihres geringen Sehvermögens am Gymnasium in Homberg (Hessen) 32 Jahre bis 2007 die Fächer Deutsch, Englisch und evangelische Religion unterrichtet. Abitur Gymnasium Eberbach am Neckar.

Ursula Eckstein, Jahrgang 1952, späterblindet, aus der Regelschule kommend Schulabschluss in der Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V., Marburg. Durch meine langjährige Berufstätigkeit in der blista im Selbsthilfebereich geprägt, beobachte ich die schulische Inklusion seit Jahren sehr kritisch.

Claudia Gerike arbeitet seit mehreren Jahren in der Organisation und Koordination von Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Mein Name ist Bianca Kronhardt. Aus Schülerperspektive habe ich sowohl Erfahrung mit Gemeinsamem Lernen als auch mit Förderschulen. Derzeit forsche und lehre ich zum Thema Gemeinsame Beschulung. Den Begriff „Inklusion“ vermeide ich bewusst, da er aus meiner Sicht stigmatisierend ist und weil er zunächst von Nicht-Betroffenen geprägt wurde.