Inklusion

Liebe Vereinsmitglieder und am Thema "Inklusion" Interessierte bzw. davon Betroffene, das Thema "Inklusion" wird seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch die Bundesrepublik Deutschland im März 2009 kontrovers diskutiert. Inzwischen gibt es eine kaum überschaubare Zahl von Publikationen, die sich mit mannigfaltigen Aspekten der Inklusion befassen. Der Arbeitskreis "Inklusion" des DVBS will deshalb kein weiteres unter vielen Positionspapieren erstellen, zumal es auch in unserem Verein unterschiedliche Ansichten und nicht zuletzt viel Diskussionsbedarf zu diesem Thema gibt. Uns geht es darum, ein Serviceangebot zu machen, das informieren und zur Diskussion anregen soll. Wir konzentrieren uns derzeit auf die schulische Inklusion.

Mit Ihrer / Eurer Hilfe soll diese Seite nach und nach ausgebaut werden.
Ihr / Euer Werner Wörder

Noch ein Hinweis: Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die zur Verfügung gestellten PDF-Dokumente zum größten Teil noch nicht barrierefrei sind. Dies soll in der nächsten Zeit Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Ansprechpartner

Adressen und Einrichtungen, Bildungszentren, Verbänden u.Ä. siehe

Gesetzliche Grundlagen

Berichte/Erfahrungen

In dem folgenden Artikel berichtet eine ehemalige Blista-Schülerin von ihren Erfahrungen an Regel- und Förderschulen sowie dem Studium und dem Einstieg ins Berufsleben.

Kronhardt, Bianca (2016): Zeitenwende. Vom Leben nach der blista - Wege entstehen, wenn man sie geht.

Zu finden ist der Beitrag in: horus – Marburger Beiträge zur Integration Blinder und Sehbehinderter, Ausgabe 2/2016.

Zuletzt abgerufen am 25.03.2018

Raul Krauthausen bezeichnet sich selbst als sozialen Aktivisten für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sprachkritik ist dabei nur einer von mehreren Blickpunkten auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft.

Krauthausen, Raul (2018): Vorurteile zum Thema Inklusion.

Hier der Link:

https://raul.de/leben-mit-behinderung/vorurteile-zum-thema-inklusion/.

Zuletzt abgerufen am 25.03.2018

Krauthausen, Raul (2017): Ich möchte nicht geheilt werden!. Warum ich ein Problem mit dem Begriff „Heilerziehungspflege“ habe – und mit den Folgen, die sich aus der Bezeichnung oftmals ergeben.

Hier der Link:

https://raul.de/allgemein/ich-moechte-nicht-geheilt-werden/.

Zuletzt abgerufen am 25.03.2018

Literatur / Materialien

Zur Diskussion um die UN-BRK im Jahre 2010:

Die Zeitschrift Inklusion online enthält wissenschaftliche Artikel zur nationalen und internationalen Diskussion rund um das Schlagwort Inklusion. Ausgaben erscheinen drei bis viermal jährlich.

Förderverein bidok Deutschland e.V. (Hrsg.) (o. J): Zeitschrift für Inklusion. Frankfurt (Main). Hier der Link:

https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/index.

Zuletzt abgerufen am 25.03.2018

Aus den Bundesländern

Baden-Württemberg

Hessen

Johannes Batton hat die Entwicklung der schulischen Inklusion in Hessen in mehreren Artikeln kritisch begleitet, die im Online-Magazin Auswege nachgelesen und dort heruntergeladen werden können.
Hier der Link: http://www.magazin-auswege.de/tag/Batton

Nordrhein-Westfalen

Auf der Webseite des Bildungsportals NRW finden sich verschlagwortet erste rechtliche Grundlagen und Informationen rund um das Thema Inklusion in der Schule.

Böttner, Frank (2013-2018): Inklusion. Düsseldorf: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Hier der Link:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Inklusion/index.html.

Zuletzt abgerufen am 25.03.2018

Mitglieder des AK Inklusion

Porträt Werner Wörder

Mein Name ist Werner Wörder. Durch meine Arbeit an einem Regelgymnasium bin ich als inkludierter Lehrer und als Ansprechpartner für die Inklusion von schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern gleich doppelt mit dem Thema aufs engste verbunden. Mein Einsatz für Integration schon als Schüler hat mich letztlich in die inklusive Schulwirklichkeit des Jahres 2018 geworfen - mit allem, was dazugehört.

Christine Beutelhoff, Oberstudienrätin i.R. Sie hat trotz ihres geringen Sehvermögens am Gymnasium in Homberg (Hessen) 32 Jahre bis 2007 die Fächer Deutsch, Englisch und evangelische Religion unterrichtet. Abitur Gymnasium Eberbach am Neckar.

Ursula Eckstein, Jahrgang 1952, späterblindet, aus der Regelschule kommend Schulabschluss in der Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V., Marburg. Durch meine langjährige Berufstätigkeit in der blista im Selbsthilfebereich geprägt, beobachte ich die schulische Inklusion seit Jahren sehr kritisch.

Claudia Gerike arbeitet seit mehreren Jahren in der Organisation und Koordination von Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Mein Name ist Bianca Kronhardt. Aus Schülerperspektive habe ich sowohl Erfahrung mit Gemeinsamem Lernen als auch mit Förderschulen. Derzeit forsche und lehre ich zum Thema Gemeinsame Beschulung. Den Begriff „Inklusion“ vermeide ich bewusst, da er aus meiner Sicht stigmatisierend ist und weil er zunächst von Nicht-Betroffenen geprägt wurde.