Der AK Inklusion stellt sich vor

Mitglieder des AK Inklusion

Porträt Werner Wörder

Mein Name ist Werner Wörder. Durch meine Arbeit an einem Regelgymnasium bin ich als inkludierter Lehrer und als Ansprechpartner für die Inklusion von schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern gleich doppelt mit dem Thema aufs engste verbunden. Mein Einsatz für Integration schon als Schüler hat mich letztlich in die inklusive Schulwirklichkeit des Jahres 2018 geworfen - mit allem, was dazugehört.

Porträt Christine Beutelhoff

Christine Beutelhoff, Oberstudienrätin i.R. Sie hat trotz ihres geringen Sehvermögens am Gymnasium in Homberg (Hessen) 32 Jahre bis 2007 die Fächer Deutsch, Englisch und evangelische Religion unterrichtet. Abitur Gymnasium Eberbach am Neckar.

Porträt Ursula Eckstein

Ursula Eckstein, Jahrgang 1952, späterblindet, aus der Regelschule kommend Schulabschluss in der Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V., Marburg. Durch meine langjährige Berufstätigkeit in der blista im Selbsthilfebereich geprägt, beobachte ich die schulische Inklusion seit Jahren sehr kritisch.

Claudia Gerike

Claudia Gerike arbeitet seit mehreren Jahren in der Organisation und Koordination von Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Mein Name ist Sabrina Schmitz. Im Laufe meines Lebens habe ich viele praktische Erfahrungen und theoretische Erkenntnisse rund um die beiden Phänomene Integration und Inklusion gesammelt. Während meiner Schulzeit war ich von der 1. bis zur 13. Klasse eine sog. Integrationsschülerin. Anschließend habe ich Lehramt für Sonderpädagogik studiert und mich ausgiebig aus wissenschaftlicher Perspektive und im persönlichen Austausch mit Integration und Inklusion beschäftigt. Bei meiner Tätigkeit als Lehrerin verfolge ich die aktuelle Entwicklung im Schulsystem nun weiterhin aufmerksam. Auch in meinem privaten Alltag denke ich immer wieder über verschiedene Erlebnisse nach. Insgesamt bin ich nämlich der Meinung, dass die Schule nur ein Bereich der Gesellschaft ist, in dem sich Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe weiter entwickeln dürfen.

Berichte / Erfahrungen

Am 03. November 2018 fand das zweite Treffen des „AK Inklusion“ in Marburg statt, hier finden Sie einen ausführlichen Bericht. Dabei wurden unter anderem Ideen für einen Interviewleitfaden gesammelt, der jetzt fertig gestellt wurde und der ebenfalls in kürze hier erscheint.

Jana Eichstaedt berichtet über ihre Erfahrungen mit einer inklusiven Beschulung. Ihr sehbehinderter Sohn Mirko ist 21 Jahre alt und hat das Abitur an einer Regelschule gemacht. Zur Zeit studiert er Mathematik. Sein Hobby ist Turnierschach. Er spielt für seinen Heimatverein, beteiligt sich erfolgreich an Schachwettkämpfen der Sehenden und nimmt an internationalen Meisterschaften für Blinde und Sehbehinderte teil. Zuletzt errang er zum 2. Mal die Bronzemedaille bei der internationalen Jugendweltmeisterschaft.