Interview mit blista-Vorstand und VBS-Co-Vorsitzendem Patrick Temmesfeld

Vom 31. Juli bis zum 4. August findet auf dem blistaCampus der 37. VBS-Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik statt. Kurz vor Beginn beantwortet blista-Vorstand Patrick Temmesfeld vier Fragen zum Kongress.

horus: Wie groß ist Ihre Vorfreude und worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an den 31. Juli denken?

Patrick Temmesfeld: Die Vorfreude ist riesengroß! Ein bisschen wie das Weihnachtsfest: Alles im Detail durchdenken, alles einplanen, vorbereiten und dann darauf freuen, dass es endlich losgeht.

Ganz explizit am 31. Juli freue ich mich auf den Moment, wenn das Grußwort gesprochen und der Kongress gestartet ist. Und darauf, dass bei bestem Wetter unser blistaCampus zu einem lebendigen Ort für Begegnung und Austausch wird.

Gibt es einen Geheimtipp für die Kongresstage in Marburg, den Sie uns vielleicht verraten möchten?

Zum einen würde ich am Abend (wenn das Wetter hoffentlich dazu einlädt) nach den letzten Veranstaltungen am Bierpilz auf dem blistaCampus oder direkt an der Lahn mit anderen Teilnehmenden ein Kaltgetränk genießen. Zudem sich auch die Zeit nehmen, Einblicke in die Arbeit der blista u.a. in den Mittagspausen mitzunehmen und die vielen Freizeitangebote der Universitätsstadt Marburg zu erleben.

Welche Impulse erwarten Sie vom Kongress für die alltägliche Arbeit?

Nach der Zeit der Videokonferenzen und der Distanz gehe ich davon aus, dass das lebendige und vielfältige Miteinander viele neue Impulse und Nachdenkprozesse zündet. Zudem neue Kontakte, Erkenntnisse und ein Erstarken von Netzwerken. 

Welches Ziel verfolgt der Kongress und was wollen Sie am Ende der Woche erreicht haben?

Der Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e.V. (VBS) führt (normalerweise) alle vier Jahre einen großen Kongress aus und organisiert diesen mit einer Bildungseinrichtung vor Ort. In erster Linie geht es hier um den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung im Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Als einer der kleinsten Fachbereiche, dafür aber mit einer sehr großen Spezifik, sind wir auf intensiven Austausch miteinander, Netzwerke und Kooperation angewiesen. Genau das soll mit dem Kongress auf dem blistaCampus umgesetzt werden und steht damit in unserem Fokus. 

Ich freue mich bzw. wir freuen uns, dass es endlich wieder ein fachliches und menschliches Miteinander gibt, bei dem wir viel übereinander erfahren und neue Eindrücke mitnehmen können.

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